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  • Grenzwerte für Mineralwasser

    Häufig wird behauptet, Trinkwasser würde strengeren Grenzwerten unterliegen und werde auf mehr Schadstoffe untersucht als Mineralwasser. Dazu muss man wissen: Trinkwasser darf mit bis zu 50 chemischen Stoffen aufbereitet werden und Schadstoffe enthalten, die in Mineralwasser überhaupt nicht vorkommen dürfen. Deshalb sind für Trinkwasser Schadstoffgrenzwerte festgelegt. Ein Mineralwasser dürfte jedoch gar nicht in den Handel kommen, wenn es bestimmte Stoffe, die in Trinkwasser erlaubt sind (z. B. Chlor) enthalten würde. Mit anderen Worten: Für einen Stoff, der in einem Lebensmittel nicht vorkommen darf, muss gar kein spezieller Grenzwert festgelegt werden. Die Abwesenheit unerlaubter Stoffe muss bei Mineralwasser nachgewiesen werden, bevor eine Quelle überhaupt zur Gewinnung von Mineralwasser zugelassen wird.

    Grundwasser

    Etwa 71 Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Doch nur 0,3 Prozent des gesamten Wasservorkommens auf der Erde stehen als potenzielles Trinkwasser zur Verfügung. Dies kann grob in Oberflächenwasser, Grundwasser und Tiefenwasser unterteilt werden. Alle zählen zu den trinkbaren Wässern. Als Grundwasser bezeichnet man alle stehenden und fließenden Wasseransammlungen, die sich im oberen Erdreich auf undurchlässigen Erdschichten bilden.